Back to España III/III
Die Küste Spaniens
Soo, wieder dort wo die Reise begann. Jetzt geht es in die Richtung unseres letzten Ziels in der Sierra Nevada, aber auf dem Weg dorthin gibt es noch einiges zu entdecken.
In Teil I sind wir eher durchs „Landesinnere“ gefahren, zurück wollten wir uns etwas mehr an die Küste halten. Gesagt getan.
Cadiz stand weit vorne auf unserem Plan, diese Stadt wollten wir uns nicht entgehen lassen; also Pferde gesattelt und los ging der Ritt. Angekommen haben wir uns erstmal Kaffee gegönnt und versucht, für unser Gefährt einen so genannten CD-Rohling zu bekommen (Auto besaß leider kein Bluetooth, falls jemand das kennt). Wir haben zwar welche gefunden, aber nicht mehr die Möglichkeit gehabt diese auch zu bespielen (und das blieb dann auch so). Naja, Laptops sind halt auch nicht mehr das was Sie mal waren. Unser tragbarer Lautsprecher, die Denon Envaya, musste weiter ihren Job als Abspielgerät verrichten, was diese auch mit Bravour meistert. Aber manchmal ist es doch schöner etwas mehr Stereo zu genießen. Die Stadt an sich bietet wunderschöne alte Gebäude, vor allem die Kathedrale, prächtig wie sie da steht, zudem kleine Cafés und sie liegt direkt am Meer.
Besuch aus Deutschland
Wir hatten eine Verabredung, also danach ab in die Berge auf nach Albuñuelas, nicht weit entfernt von Malaga. Endlose Serpentinen mussten wir überwinden bis wir am Bestimmungsort ankamen. Dort trafen wir uns mit dem Inhaber auf einem urigen kleinen Dorfplatz, bestückt mit einer niedlichen Tapasbar, da das Gebäude schwierig zu finden sei. Also haben wir uns dann zusammen mit ihm aufgemacht, um unsere Unterkunft für die nächsten Tage zu begutachten. Das Gebäude war niedlich und schön. Wir hatten eine große Dachterasse und somit einen kompletten Blick auf die Sierra Nevada, es war großartig.
Wir hatten nicht viel Zeit um die ersten Eindrücke auf uns wirken zu lassen, da wir unseren Freund am Flughafen abholen wollten. Also auf den Weg gemacht, um ihn abzuholen. Als wir ihn ohne Probleme antrafen, haben wir uns überlegt noch schnell ans Meer zu fahren. Der Tag war fortgeschritten und um die letzten Sonnenstrahlen sehen zu können, mussten wir uns ein wenig sputen. Aber wir haben es pünktlich geschafft. Danach haben wir noch einen entspannten Abend auf unserer Dachterrasse genossen, mit einheimischem Bier und Kerzen.
Den Tag darauf war natürlich Granada angesagt, mit der Alhambra ein Muss für den Andalusien-Urlaub. Die Tickets sollte man frühzeitig buchen, da immer nur eine begrenzte Menge an Besuchern für die Alhambra zugelassen sind. Sie sind ganz einfach auf der Website zu kaufen, was man auch tun sollte, dann kann man sich das Schlange-Stehen sparen. Man kann sich für Eintrittskarten der Morgen- oder Nachmittagsstunden entscheiden, es gibt auch die Möglichkeit, nachts die Paläste zu besichtigen. Wenn man die Tickets kauft, sollte man darauf achten, dass man sie auf der offiziellen Webseite bestellt, dass man genau weiß, was man sehen will und was in den verschiedenen Angeboten enthalten ist und dass man wenn möglich vormittags und in der Woche bucht, damit man die Alhambra am wenigsten teilen muss.
Wir haben uns für ein Ticket innerhalb der Woche entschieden und es hat sich gelohnt. Das Schlendern durch die Gärten, der Palacio de Carlos V, der Ausblick vom Torre de la Veta und der Fußweg von der Alhambra hinunter in die Innenstadt Granadas haben uns am besten gefallen. Dort haben wir noch in einer der vielen urigen Bars 1-2 Liter hausgemachten Sangria genossen.
Am nächsten Tag haben wir etwas die Gegend erkundet. Eine Art Mini-Roadtrip, um einen Eindruck von der Sierra Nevada zu bekommen. Dafür sind wir zunächst zur „Presa de Béznar“ gefahren, einem Staudamm, der das Wasser des „Embalse de Béznar“ in einen See verwandelt. Die Mauer ist relativ hoch und der Blick wirklich schön.
Weiter ging es den Berg hinauf in Richtung Pinos del Valle und dann die GR-3204 bis ans Meer. Die Serpentinenstraße bietet spektakuläre Blicke über die Berge bis zum weiten Meereshorizont.





Barranco de Luna.
Am nächsten Tag erlebten wir eines unserer Highlights der ganzen Reise: Die „Barranco de Luna“ ist eine Schlucht, die zu bewandern ein fantastisches Erlebnis war. Keine Menschenseele, entspannte Ruhe bis auf unser Gebrabbel. Es ist nicht so leicht, dem Pfad immer zu folgen, nasse Füße und ein bisschen Geklettere muss in Kauf genommen werden und die Oma kann bei diesem Ausflug leider nicht dabei sein, aber für uns war es der perfekte Trip. Einfach hier und da mal eine Pause auf einem der riesigen Steine im Flussbett, unseren Proviant verputzen und weiter ging es ganz ohne Stress.
Den Abend ließen wir ganz entspannt und erschöpft auf unserer Dachterrasse ausklingen.
Der letzte Tag unserer Reise startete mit einem gemütlichen Frühstück in unserem mittlerweile sehr vertrauten Heim auf der Dachterrasse. Wir machten uns auf den Weg zu den Salinas der Cabo de Gata: In den Salzsammelbecken gibt es Flamingos zu sehen! Nachdem wir diese ausgiebig bestaunten, fuhren wir weiter an der Küste entlang und genossen den Naturpark Cabo de Gata.






