Andalusien – Spaniens abwechslungsreiche Südküste I/III
Überraschungsreiseziel und Start in Málaga
Diese Reise sollte eine Überraschung werden: Ich (Luisa) habe mir (Raphael) (ohje, wie schreibt man das denn, wenn wir zusammen Texte verfassen?) erst am gleichen Tag das Ziel verraten.
Es ging mitten in der Nacht los und wir kamen früh in Málaga an. Wir genossen die Stadt von oben und frühstückten auf der „Castillo de Gibralfarobis“. Danach flanierten wir ein bisschen durch die Stadt und holten dann unseren Mietwagen.
Bei der Vermietung führten wir noch ein paar Diskussionen, aber schlussendlich konnten wir uns auf die Reise durch Andalusien machen.
Die erste Woche sollten wir spontan durch Andalusien und die Algarve cruisen, immer unterwegs und mit verschiedenen Schlafgelegenheiten. Nur die letzten Tage der Reise hatten wir ein Haus bei AirBnB in der Sierra Nevada gebucht, um dort noch Zeit mit einem Freund zu verbringen.
Also ging es drauf los: Wir fuhren dorthin, wo uns etwas gefallen könnte und was sich interessant anhörte. Ronda kam uns zuerst in den Sinn, ein Bergdorf auf Klippen gelegen. Damit stand unser erstes Ziel fest.
Wir hatten das Glück, eine zentrale Unterkunft zu finden und das obwohl die Stadt erfüllt war mit Bewegung aufgrund des „Fiesta de Pedro Romero“. Trotzdem hatten wir eine entspannte Zeit dort.
Der Trubel legte sich gegen Abend etwas und wir konnten den Anblick der „Puente Nueve“ im Sonnenuntergang genießen. Die „Puente Nueve“ ist eine alte Brücke aus dem 18 Jh., die über eine tiefe Schlucht führt. Man kann das Motiv am besten einfangen, wenn man sich auf einen kleinen Wanderweg hinab begibt, um dieses Bauwerk im Ganzen sehen zu können.
TIPP: für die besten Fotos der „puente nueve“ steigt den kleinen Wanderweg ganz ins Tal hinab.
Sevilla - antik und modern vereint
Nun hatten wir etwas Zeit, um uns Gedanken über die nächsten Tage zu machen. Erstmal entschieden wir uns, weiter Richtung Sevilla zu reisen. Wir sorgten uns zunächst um Parkplätze in der großen Stadt. Nachdem wir ein wenig in Richtung Zentrum gefahren waren, erspähten wir einen freien Parkplatz und entschieden uns, ihn einfach zu nehmen. Wir standen somit an der Straße vor dem „Bilindo“, einem schicken Outdoor-Club, und das sogar umsonst.
Von unserem gerade gewonnenen Premium-Parkplatz erreichte man nach ein paar Minuten Spaziergang durch den Park die „Plaza de España“. Dies ist ein wirklich unglaublich schöner Platz in einem echt hübschen Park. Scheint vor allem bei Hochzeitsfotografen beliebt zu sein, wie es sich herausstellte.
Wir sind noch etwas weiter durch die Stadt geschlendert, bis zum mittelalterlichen Königspalast (Reales Alcázares de Sevilla) und ließen die hübsche Stadt einfach auf uns wirken.
Diese Technik unseres Urlaubs nennen wir „Extra verlaufen“. Dies führt dazu, dass wir viel von einer Stadt sehen indem wir einfach in die Richtung gehen, die hübsch und interessant aussieht. Somit lassen wir uns einfach von dem Flair treiben und werden oft überrascht und sehen andere Seiten.
TIPP: man kann umsonst an der Avenida de la Palmera am Parque de Maria Luisa parken.





auf echter Entdecker-Tour
Gegen Abend fuhren wir dann weiter, um uns einen Ort zum Nächtigen zu suchen. Wir fanden ein ruhiges Plätzchen am Strand in der Nähe von Huelva. Dort konnten wir unter freiem Himmel nächtigen.
Aufgewacht, zusammen gepackt und unser Frühstück bei einem wunderschönen Ausblick auf einer Düne genossen. Danach ging es weiter Richtung Huelva, wo exakte Nachbildungen der Kolumbus-Schiffe stehen.
Das ist eine schöne Aktion, sicherlich auch mit Kindern. Man kann genau sehen, wie viel Platz damals auf den Schiffen war und was für Proviant damals mitgenommen wurde. Eine echte Entdeckertour!
Mit Studenten-Rabatt macht es dann nochmal mehr Spaß!
Wir liefen noch ein bisschen durch den anschließenden Park und zum dazugehörigen Kloster. Sobald wir wieder im Auto saßen, erreichten wir Portugal schneller als in einem Wimpernschlag.