Ushuaia und Gletscher Martial – Wie sieht das Ende der Welt aus?

Ushuaia. Willkommen am Ende der Welt.

Nachdem wir nun also angekommen waren in der südlichsten Stadt der Erde, mussten wir leider nochmal das Hostel wechseln, weil unseres schon ab dem nächste Tag ausgebucht war. Also zogen wir um und erlitten einen kleine Schock: Am „Fin del Mundo“, dem Ende der Welt, bewohnten wir ein Hostel, in dem außer uns auch NUR Deutsche Gäste schliefen. Die ganze Reise, nur um doch wieder unter Landsleuten zu sein. Eine kleine Ernüchterung.

Tja, von dem kurzen Zwischenfall erholt, erkundeten wir die Stadt und die Umgebung. Zunächst spazierten wir von unserem Hostel an der Promenade entlang in Richtung Innenstadt. 

GLetscher Martial

Dort angekommen, ließen wir uns von einem gesprächigen Taxifahrer für schmales Geld bis zum  „Refugio de Montaña Glaciar Martial“ fahren und sind von dort bis zum Gletscher nach oben gewandert. Der Weg war nicht sehr lang und führte zunächst stetig gerade den Berg hinauf. Dann zog er sich über eine Schotterpiste bis zu den Anfängen des Eises. 

Die Ausblicke auf Ushuaia und die umliegende Umgebung sind spektakulär und der Weg nach oben lohnte sich auf jeden Fall. Man konnte so weit sehen, dass man wirklich das Gefühl bekam, das Ende der Welt erblicken zu können. 

Noch besser gefiel uns der Rückweg: Wir liefen den Weg bis nach Ushuaia im goldenen Licht der Nachmittagssonne hinunter. Das Wetter war toll und die Sonne schien mit ihrer wundervollen Farbe auf Ushuaia und die umliegenden Berge.

TIPP: wandert hoch zum Gletscher Martial. Dort gibt es auch ein schönes Café, in dem man leckeren Kaffee und Kuchen bekommt.

Danach holten wir uns noch den Stempel im Postamt ab, auf dem uns bestätigt wurde, in der südlichsten Stadt der Welt gewesen zu sein.

TIPP: holt euch einen Stempel von der südlichsten Stadt der Welt im Postamt!

Ushuaias Innenstadt überzeugte uns nicht so sehr, unglaublich touristisch und vollgestopft mit Läden voller Marken-Outdoor-Bekleidung. Die Umgebung macht unserer Meinung nach deutlich mehr her und man kann ruhigen Gewissens die Innenstadt zu großen Teilen meiden. 

Deshalb beschlossen wir, die Tage lieber in der Wildnis zu verbringen und in den Feuerland Nationalpark zu fahren. 

Wie sieht es aus? Klingt „Tierra del Fuego“ auch so spannend für dich wie für uns?

Check #roamlight

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