Prag – Goldene Stadt der hundert Türme.

Auf nach Prag.

Warum hat es so lange gedauert bis wir endlich dort waren?

Die Stadt liegt um die Ecke und trotzdem ist zu viel Zeit vergangen bis wir die Reise dorthin unternommen haben.

Und eines ist sicher: Wir kommen wieder! Alles begann, als wir gerade mit Freunden an der Ostsee saßen. Wir brauchten noch etwas Entspannung zu zweit aber hatten noch nicht den passenden Ort.

Über Prag haben wir schon viel gehört, bloß sind wir noch nie dort gewesen. Auf AirBnB fanden wir noch eine Wohnung, diese lag etwas weiter außerhalb. Das störte uns aber nicht und wir buchten die kleine Wohnung in einem modernisierten alten Gutshaus kurzer Hand.

Also auf nach Tschechien, Grenze passiert Mautplakette gekauft und kurz vor Prag etwas auf den Dörfern verfahren. Wir hatten plötzlich kein Netz mehr, aus Versehen Google Maps geschlossen und schon war es um uns geschehen. Wir landeten in einem Kuhdorf und fragten, ob die Menschen dort den Ort kennen wo wir hin wollten. Niemand hatte den Namen je gehört und so fuhren wir einfach in die für uns logische Richtung. Zum Glück hatte unser Navi bald wieder Netz und wir konnten so wieder der richtigen Route folgen. Es kostete uns nur 45 Minuten. Das war alles nicht so wild, das viel größere Problem war das Wetter: Genau 3 Tage Weltuntergangsstimmung und ausgerechnet an den Tagen an denen wir da waren. Wir kamen an, nahmen die Schlüssel für die Unterkunft entgegen, gingen kurz einkaufen und machten uns noch einen entspannten Abend.

Regen, Regen und noch mehr Regen.

Am nächsten Morgen wurden wir durch starke Regenschauer geweckt. Auf der Straße stand das Wasser, also genug Zeit zum Frühstücken. Doch lange konnten wir es nicht aushalten, so zogen wir los, mit Regenponchos im Gepäck. Ein Vorteil hatte das ganze, die Stadt war wie leer gefegt. Wir bekamen einen super Parkplatz in der Innenstadt und konnten von dort aus entspannt alles zu Fuß erreichen. Als erstes steuerten wir den Hauptplatz an, immer ein guter Ort, um sich etwas an die Umgebung zu gewöhnen. Wir bestellten uns einen Kaffee und schauten den Leuten auf dem Platz zu, wie sie sich unter Regenschirmen zusammengekauert herumhuschten. Als der Regen etwas nachließ, machten auch wir uns auf den Weg, um die Stadt ein bisschen besser kennen zu lernen. Wir ließen uns treiben, passierten die berühmte „Karlsbrücke“ und stiegen den Berg hinauf auf die Prager Burg. Angekommen, konnten wir ganz ohne Anstehen die Burg betreten. Der Anstieg wurde sogar mit einem Aufblitzen des Himmels und ein paar Sonnenstrahlen belohnt. So konnten wir die Aussicht genießen und uns die nötige Zeit nehmen, um die kleinen Gassen wirken zu lassen. Wirklich schön!

Den Berg ging es dann wieder herunter ein Brautpaar stand in den Palffy-Gärten und wir passierten die Feier weiter entlang der geschwungenen Wege zurück in die Stadt. Mit uns meinte es der Wettergott gut und so konnten wir tatsächlich noch ein wenig die Stadt im „Trockenen“ sehen. Wir aßen in einem kleinen Lokal und machten uns sobald auch wieder auf unseren Rückweg.

Der letzte Tag.

Der nächste Tag versprach, etwas besser zu werden. Zu Anfang jedoch empfing uns wieder nur Regen, Regen und noch mehr Regen. Wir stiegen ins Auto in Richtung Stadt. Nun landeten wir in einem jüdischen Viertel, von dort aus ging es weiter, um den endlosen Prunk der Stadt auf sich wirken zu lassen. Jedes Gebäude von innen und außen war imponierend. Alles glänzte und hinterließ einen wunderbaren Eindruck. Wir genossen die Zeit und suchten uns einen Ort, an dem wir Abends etwas leckeres Essen konnten. Wir fanden einen Laden, in dem uns leckere Burger und Livemusik versprochen wurde. Vorher hatten wir viel darüber gelesen und hatten Glück, da wir nicht allzu lange auf einen Platz warten mussten. Ein paar Musiker bauten währenddessen ihr Equipment auf und spielten uns ein paar Klassiker, sogar mit Saxophon und Kontrabass. Besser ging es nicht. Achja, wir haben es uns gut gehen lassen und hatten einen schöne Erinnerung an die Zeit in Prag. Am nächsten Morgen brachen wir auf um wieder Richtung Heimat zu fahren. Die Arbeit ruft!

TIPP: Nehmt Bargeld für die Mautplakette mit. 

Mit dem Auto in der Stadt parken ist kein Problem, zumindest hatten wir immer Glück ;).

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