Las Vegas – Authentisch, der Tag ist gelaufen.
Morgens war alles noch gut.
Der Tag war zur Erholung gedacht, doch leider hat das ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr allzu gut funktioniert.
Nicht ganz wie geplant.
Las Vegas haben wir etwas authentischer kennengelernt als uns lieb war.
Wir haben so lange geschlafen wie es möglich war (endlich mal kein wunderschöner Nationalpark, der auf uns wartet), sind dann aufgestanden um uns auf den Weg Richtung des North Outlets aufzumachen, nach den vielen Wanderungen waren neue Schuhe angesagt und Sonnenbrillen vermissten wir auch. Wir wollten außerdem wissen, was Amerika so bieten kann mit den riesigen Malls von denen wir gehört hatten. Und wir wurden nicht enttäuscht. Ein enormes Outlet, noch nie so etwas Großes gesehen. Die Preise waren mehr als fair und so konnten wir herumflanieren und etwas essen, uns einfach einen Tag eine Auszeit nehmen von der Sinnesüberflutung. Das taten wir so gut wie möglich und haben uns dann nach einiger Zeit mit vollen Einkaufstaschen zurück zum Auto aufgemacht.
Kofferraum auf, Einkaufstaschen rein und weiter sollte die Fahrt gehen. Und dann der Schock: Leider kam es uns doch allzu leicht vor, durch das hintere Fahrerfenster zu gucken. Da hat uns tatsächlich jemand die Scheibe eingeschlagen.
Schnell die nötige Hilfe gefunden - und ein paar Interessante Dinge Erfahren
Es war uns zunächst nicht ganz klar, warum jemand das getan hatte, bis uns auffiel, dass unsere Tasche fehlte. Anscheinend ist diese nicht wie geplant im Kofferraum gelandet, sondern wurde auf dem hinteren Sitz vergessen. Ein leichtes und offenes Ziel für Diebe, die diese Chance nutzen, um Beute zu machen. Zum Glück war in der Nähe eine Security-Person, die uns weiterhelfen konnte. Wir nahmen den Unfallschaden auf und kontaktierten unsere Autovermietung. In der Zeit erzählte er, dass der Einbruch gemeldet wurde, aber er selbst nichts machen konnte, da von zwei Personen gesprochen wurde, er aber nur alleine im Dienst war. Somit wartete er bis die Verursacher weg waren und machte sich erst dann auf zum „Tatort“. Dass er nicht direkt zum Einbruchsort stürmte, konnten wir sehr gut verstehen, wer möchte sich schon mit zwei womöglich bewaffneten Männern anlegen? Er berichtete, er selbst dürfe nicht einmal ein simples Pfefferspray zur Verteidigung bei sich tragen.
Zeitfresser Pur und aus der Entspannung wurde nichts.
Nachdem wir also mit dem Security-Menschen gesprochen hatten, sein Handy für den Anruf bei der Mietwagenfirma geliehen hatten und somit die ersten Sachen geklärt waren, ging es weiter zur Metropolitan Police Station. Ein riesiges Wartezimmer und eine Masse an Menschen, die alle darauf warteten, dass ihre Nummer aufgerufen wird. Also hieß es Nummer ziehen und warten. Nach einer Stunde war es dann so weit. Eine Polizisten bearbeitete unseren Fall und kümmerte sich um alles weitere. Wir haben zum Abschluss eine Kopie des Berichts bekommen und machten uns dann auf den Weg zur Mietwagenstation, wo wir netterweise sehr schnell einen neuen Mietwagen zur Verfügung gestellt bekamen. Leider hat das ganze Prozedere ca 6 Stunden gedauert und somit war der Tag fast vorbei. Außerdem waren wir durch den Vorfall und den Verlust unserer Gegenstände ziemlich frustriert und ein wenig demotiviert. Wir guckten noch ein bisschen herum und fuhren dann zurück ins Hotel, wo es dann statt geplantem Flanieren auf dem Strip und ein bisschen Gezocke mit dem geschenkten Einsatz aus dem Hotel auch schon fast wieder ins Bett ging.
Leider wurde es nichts mit unserer geplanten Entspannung und wir waren wirklich erschöpft und gefrustet nach unserem Las Vegas Aufenthalt.






