Joshua Tree Nationalpark – die größten Yucca-Palmen der Welt!
Eine kurze Anreise.
Die Sonne hat uns am Morgen geweckt, wir haben versucht noch einmal die Augen zu zumachen. Als wir dann endgültig wach waren, gingen wir alles entspannt an, wir standen schließlich schon quasi mit einem Bein im Joshua Tree Nationalpark. Leider wollte die Sonne nach den weckenden Strahlen nicht mehr so richtig mitspielen und es wurde zum ersten Mal so richtig grau und Regentropfen perlten auf unsere Windschutzscheibe. Dem Wetter trotzend ging es ein paar Meilen weiter durch den Park bis wir einen geeigneten Platz für ein entspanntes Frühstück. Nach der Stärkung konnte es auf Erkundungstour durch den Park gehen.
Klettern geht gut!
Wir ließen uns einfach etwas treiben. Die meisten Parks, Joshua Tree mit eingeschlossen, sind ziemlich gut ausgeschildert und wir wussten noch ungefähr was uns interessierte. Also ging es zuerst zum Skull-Rock. Schon hier trafen wir auf ein paar Touristen, aber es hielt sich noch im Rahmen. Wir gingen etwas abseits und überlegten, auf einen der vielen Felsen zu klettern. Die Aussicht war ein bisschen entfernt von den anderen sehr bizarr und wir trafen auch auf die ersten Joshua Trees, eine Art Yucca-Palme, die sich wie ein Baum formt und die größte im Park auffindbare Pflanze dieser Form misst sogar 15 Meter Höhe. Nachdem wir uns eine schöne Formation ausgesucht hatten, kletterten wir auf die rauhen Steine und betrachteten die skurrile Landschaft.
Weiter ging es und wir fanden noch deutlich mehr dieser Baum-Palmen. Wirklich noch einmal eine ganz andere Umgebung als diejenigen, die wir zuvor besucht hatten.
Der Park füllte sich immer mehr. Der Joshua Tree Park war schön und nochmal einzigartig, aber am Wochenende ist er scheinbar auch ein beliebtes Ausflugsziel von Familien und man kann ja leider nicht nur in der Woche reisen…
TIPP: Klettern geht sehr gut im Joshua Tree Nationalpark! Am Wochenende wissen das auch die Einheimischen und der Park kann sehr voll werden.




Das Wetter war nicht auf unserer Seite.
Das Wetter wurde gegen Nachmittag dann immer schlechter und schlechter und irgendwann regnete es in Strömen. Den gerade neu gefassten Plan, noch ein paar Tage an die Küste zu fahren und den Strand zu genießen, schmissen wir bei einem wärmenden Kaffee um, der Regen strömte in Bächen auf den Straßen und Autobahnen um uns herum.
Wir suchten uns eine Unterkunft in der Nähe von Carlsbad für eine Nacht und sind dann zu dem Entschluss gekommen, die letzten Tage an einem Ort zu verbringen und zwar in Los Angeles.
So haben wir uns bei AirBnB auf die Suche gemacht und fanden nach einiger Zeit etwas, das unseren Entspannungswünschen gerecht wurde. Unsere Behausung für die nächsten Tage sollte also Long Beach sein.
