Sonnenaufgang im Grand Canyon, Monument Valley und Abends im Arches National Park

Ein Morgen im Grand Canyon.

Heute hieß es ganz früh aufstehen, denn am Mather Point im Grand Canyon soll der Sonnenaufgang unglaublich beeindruckend sein.

Und nein, er hat uns nicht enttäuscht: Die riesigen Felsblöcke mit dem winzig wirkenden Fluss zu betrachten, während sie langsam in Goldtönen von der aufgehenden Sonne bestrahlt werden, ist wirklich idyllisch.

Pünktlich zu dem Spektakel kamen immer mehr Touristen und es wurde immer voller und voller, nachdem die Sonne aufgegangen war legte sicher der Trubel jedoch wieder und man hatte den Park fast wieder für sich.

TIPP: Falls ihr zum Sonnenaufgang kommt, kommt früh und lasst euch nicht von den aufkommenden Menschenmassen erschrecken. die meisten verschwinden direkt nach dem Sonnenaufgang wieder.

Und das in der Off-Season!

Nicht vorstellbar, wie unglaublich überfüllt der Canyon wohl in der Hochsaison sein muss; da fühlt man sich doch gleich noch wohler und die Finger fühlen sich auch nicht mehr ganz so kalt an.

Auf dem Weg zum Monument Valley hielten wir noch an ein paar Aussichstpunkten auf dem Weg, z.B. dem Desert View, den man sich auf gar keinen Fall entgehen lassen sollte.

Monument Valley, definitiv Empfehlenswert!

Die Fahrt zum Monument Valley ist ein schönes Erlebnis, denn es gibt viel zu sehen. Viel Abwechslung kann man, vor allem zu dieser Jahreszeit, von der Straße aus bewundern: Wüste, Schnee, Berge, Flüsse, Seen, Canyons, Steppe.

Im Monument Valley, das von den Navajo Indianern verwaltet wird, haben wir die 20$ Eintritt bezahlt (denn der Park wird nicht vom America-the-beautiful-Pass abgedeckt), auch wenn man viel darüber liest, dass sich das nicht wirklich lohnt.

Wenn man dann beim Visitor-Center vorfährt, sticht einem die Masche ins Auge: Die Tickets werden vor einem Hügel verkauft und sobald man diesen passiert, hat man hat einen wirklich schönen Blick über das Tal. Wir sind mit unserem kleinen Mietwagen ein Stück die unbefestigte „Straße“ entlang gefahren. Probleme mit Schlaglöchern hatten wir nicht, wenn man vorsichtig fährt, ist der PKW kein Problem.

Wir haben die 20 Dollar nicht bereut, konnten dann aber beim Verlassen des Parks in Richtung Arches National Park verstehen, warum es große Zweifel an der Notwendigkeit des Betretens des Nationalparks gibt. Die Landschaft ist wirklich toll und weiterhin von wunderschönen Gesteinsformationen geprägt.

 

TIPP:  Wir haben es nicht bereut den eintritt zu bezahlen, auch wenn wir nur eine kurze zeit da waren. Falls ihr es nicht ausgeben wollt, auf dem Weg richtung Arches NP könnt ihr auch noch die bekannten „Berge“ sehen!

Arches Nationalpark wir kommen!

Die ganze Route weiter nach Arches ist wirklich atemberaubend und faszinierend. Es gibt so viel wunderschöne Natur, schneebedeckte Wipfel neben roten Steinen, einfach nur wie im Paradies. Am besten muss man es einfach selber erleben. Unsere heruntergeklappten Kinnladen konnten wir nur schwer wieder schließen. Erzählen hilft da nicht viel. Es lohnt sich!

Sonnenuntergang im Arches Nationalpark.

Im Arches National Park angekommen, sind wir pünktlich zum Sonnenuntergang bei den „Windows“ hinter dem „Garden of Eden“ vorgerollt. Es waren nur sehr wenige andere Touristen da, so hatten wir den tollen Blick über die Landschaft und die rot leuchtenden Felsen und Bögen fast für uns. Ein sensationelles Erlebnis, das man auf jeden Fall mal auf seine Liste schreiben und dann auch abhaken sollte.

Nach Sonnenuntergang, auf dem Weg zum Auto und dann zum Motel, trafen wir Sternfotografen, die die Milchstraße fotografieren wollten (trotz fast Vollmond). Wir waren etwas neugierig auf die Fotos und wären gern noch geblieben, aber die Erschöpfung trieb uns ins Bett.

Nächstes Mal!

TIPP:  Ein Sonnenuntergang bei den „Windows“ ist Grandios!

Check #roamlight

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